Ein nachhaltiges Projekt im Quartiersmassstab
Schwebach steht für einen ganzheitlichen Ansatz in der Energieeffizienz. Hanfstein, Solarstromerzeugung, Wassermanagement und die genossenschaftliche Steuerung des Energiesystems bilden ein integriertes Gesamtkonzept, das bereits in der Planungsphase entwickelt wurde. Gerade dieses Zusammenspiel aller Komponenten – und nicht eine einzelne technische Lösung – erklärt die Leistungsfähigkeit des Wohnquartiers Am Pesch.

60 cm starkes Hanfmauerwerk
Im Wohnquartier Am Pesch wurden 12 Plusenergiehäuser mit IsoHemp-Hanfstein errichtet. Das massive 60 cm starke Mauerwerk ist innen wie aussen mit mineralischen Putzen versehen. Die biobasierte Lösung kommt hier kompromisslos zum Einsatz, wo höchste Wärmedämmleistung unverzichtbar ist. Auch die Böden im Erdgeschoss enthalten 20 cm starke IsoHemp-Hanfstein und sorgen auf jeder Ebene des Hauses für eine natürliche Wärme- und Schalldämmung.

Ein vollständiges Energieökosystem
Jedes Haus verfügt über Photovoltaikanlagen, eine geothermische Wärmepumpe sowie eine zentrale, zu 100 % recycelbare Greenrock-Batterie. Ein Regenrückhaltebecken ergänzt das Konzept für eine nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung. Die Genossenschaft Solar Community Schwebach steuert das Gesamtsystem mit dem Ziel, einen direkten Solarenergieanteil von bis zu 80 % zu erreichen.

Architekt: BENG Architectures Associés
Bauunternehmen / Partner: GOCA Construction, Energiepark Réiden, Gemeinde Saeul, Solar Community Schwebach
Baujahr: 2021, laufendes Projekt
 


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